

Vom ersten Fahrzeug bis zur etablierten Modellreihe
Auch die dazugehörigen Informationen müssen vollständig, verständlich und passend zum Zielmarkt bereitstehen.
Große Automobilhersteller verfügen meist über feste Prozesse, Systeme und Vorgaben. Dokumentiert wird je nach Organisation nach technischen Baukästen, Komponenten oder Modellreihen.
Für Start-ups und neue Fahrzeuganbieter beginnt die Arbeit früher. Hier muss zunächst geklärt werden, welche Nutzer- und Serviceinformationen für das Fahrzeug, den Zielmarkt und den geplanten Markteintritt benötigt werden. Daraus entsteht ein Dokumentationskonzept, das mit dem Produkt wachsen kann und die relevanten regulatorischen Anforderungen berücksichtigt.
Auch in der Bahntechnik gibt das konkrete Projekt den Rahmen vor. Der Zug wird als Gesamtsystem betrachtet. Gleichzeitig müssen die tatsächlich verbauten Komponenten, die Unterlagen der ausgewählten Zulieferer und die Anforderungen des jeweiligen Markts zusammengeführt werden.
Ob neuer Anbieter oder alteingesessener Hersteller – unsere Aufgabe besteht immer darin, uns zuverlässig in Ihr Vorgehen einzufügen und die geforderte Qualität über Varianten und Veröffentlichungen hinweg sicherzustellen. Unsere Erfahrung reicht von Fahrzeugen mit Verbrennungs- und Elektroantrieb bis zu neuen Mobilitätskonzepten und Schienenfahrzeugen.
Es gibt nicht das eine Dokumentationsmodell für die Mobilitätsbranche. Entscheidend sind Produkt, Organisation, Zielmarkt und vorhandene Prozesse. Wir passen uns an etablierte Vorgaben an oder schaffen gemeinsam mit Ihnen eine neue Grundlage. So entsteht eine Dokumentation, die zu Ihrem Fahrzeug und zu Ihrem Weg in den Markt passt.
Wir strukturieren Inhalte so, dass Ausstattungen, Baureihen und kundenspezifische Konfigurationen eindeutig abgebildet werden können. Das reduziert Doppelarbeit und verhindert widersprüchliche Informationsstände.
Neue Komponenten, Softwarestände und technische Änderungen müssen in den betroffenen Informationen ankommen. Klare Zuständigkeiten und geregelte Freigaben sorgen dafür, dass Inhalte aktuell bleiben.
Informationen aus verschiedenen Unternehmen und Fachbereichen werden geprüft, vereinheitlicht und der richtigen Konfiguration zugeordnet. So entsteht aus vielen Quellen ein nutzbarer Gesamtbestand.
Wartungs-, Diagnose- und Reparaturinformationen richten wir an konkreten Aufgaben und dem Wissensstand der Anwender aus. Das erleichtert die Arbeit und hilft, Stillstandzeiten zu reduzieren.



"Der Workshop war insgesamt sehr gut und wir waren von der Kompetenz von Herrn Rechtien sehr beeindruckt. Wir haben viele Hausaufgaben mitgenommen und werden diese nun schrittweise umsetzen. In diesem Sinne: Vielen Dank für die hochwertige Fortbildung!"
Technical Communication
Messring GmbH
Das hängt vom Fahrzeug, vom Zielmarkt und vom geplanten Vertriebsmodell ab. Zu Beginn muss geklärt werden, welche Nutzer-, Service- und produktbegleitenden Informationen erforderlich sind und welche Nachweise im Rahmen der Zulassung oder Typgenehmigung benötigt werden. Ebenso wichtig sind Zielgruppen, Sprachen, Bereitstellungsformen und interne Verantwortlichkeiten. Gerade bei Start-ups sollte die Dokumentation deshalb nicht erst kurz vor dem Marktstart beginnen. Sie muss parallel zur Produktentwicklung aufgebaut und bei Änderungen zuverlässig nachgeführt werden.
Ja. Gemeinsam legen wir fest, welche Dokumentarten benötigt werden, wie Produktwissen in die Redaktion gelangt und wer Inhalte prüft und freigibt. Außerdem klären wir, ob die Informationen nach Komponenten, technischen Baukästen, Modellreihen oder einer anderen Produktlogik organisiert werden sollten. Das Konzept muss zum aktuellen Fahrzeug passen, sollte aber auch weitere Varianten und Modelle aufnehmen können. So entsteht keine Einzellösung, die beim nächsten Fahrzeug neu gebaut werden muss.
Große Hersteller verfügen in der Regel über eigene Systeme, Prozesse, Terminologie und Qualitätsvorgaben. Unsere Technischen Redakteurinnen und Technischen Redakteure arbeiten sich in diese Umgebung ein und übernehmen klar definierte Aufgaben. Je nach Unternehmen werden Inhalte beispielsweise nach technischen Baukästen, Komponenten oder Modellreihen organisiert. Entscheidend ist, dass neue Inhalte fachlich und formal zum vorhandenen Bestand passen und alle Prüf- und Freigabeschritte eingehalten werden.
Bei Baureihen, Ausstattungen und Ländervarianten sollte nicht für jedes Fahrzeug ein vollständig separates Dokument gepflegt werden. Gemeinsame Inhalte lassen sich wiederverwenden und über eindeutige Gültigkeiten den passenden Konfigurationen zuordnen. Welcher Ansatz geeignet ist, hängt vom Produktmodell und vom vorhandenen Vorgehen ab. Manche Unternehmen strukturieren nach technischen Elementen oder Baukästen, andere stärker nach Modellreihen. Wichtig ist, dass für jede ausgelieferte Konfiguration die passenden Informationen erzeugt werden können.
Ein Fahrzeug kann nicht automatisch mit denselben Unterlagen in jedem Markt bereitgestellt werden. Zu prüfen sind unter anderem regulatorische Anforderungen, Zulassungsbedingungen, Sprachen, Sicherheitsinformationen und Vorgaben zur Bereitstellung. Auch Ausstattung und technische Konfiguration können sich je nach Markt unterscheiden. Die Dokumentation muss deshalb früh in die Planung des Markteintritts einbezogen werden. Welche Anforderungen konkret gelten, sollte für das jeweilige Fahrzeug und Zielland fachlich bewertet werden.
Viele redaktionelle Grundprinzipien sind gleich. Die technischen Inhalte und Sicherheitsfragen unterscheiden sich jedoch. Bei Elektro- und Solarfahrzeugen rücken beispielsweise Hochvoltsysteme, Energiespeicher, Ladeprozesse und besondere Hinweise für Wartung, Bergung oder Außerbetriebnahme stärker in den Mittelpunkt. Neue Antriebskonzepte können zudem Funktionen enthalten, für die es im Unternehmen noch keine erprobten Dokumentationsmuster gibt. Dann müssen Struktur und Darstellung gemeinsam mit Entwicklung, Produktsicherheit und Service erarbeitet werden.
In der Bahntechnik wird das konkrete Fahrzeug als Gesamtsystem beschrieben. Dafür müssen die Unterlagen der tatsächlich ausgewählten und verbauten Komponenten zusammengeführt werden. Zunächst ist zu klären, welche Informationen von den Zulieferern benötigt werden und wie sie dem Fahrzeug zugeordnet werden. Anschließend werden Formate, Benennungen, Gültigkeiten und Qualitätsstände vereinheitlicht. Änderungen an einer Komponente müssen auch später nachvollziehbar in die Dokumentation des betroffenen Fahrzeugs einfließen.
Auch Schienenfahrzeuge können Varianten aufweisen. Die Logik unterscheidet sich jedoch häufig vom Automobilbau. Im Mittelpunkt steht meist das konkrete Fahrzeug oder eine Fahrzeugplattform mit der tatsächlich verbauten Ausstattung. Inhalte können für weitere Züge wiederverwendet werden, wenn Komponenten und Funktionen übereinstimmen. Vor jeder Übernahme muss aber geprüft werden, welche Zulieferteile, Systeme, Betriebsbedingungen und Marktanforderungen für das neue Projekt gelten.
Der vorgesehene Markt beeinflusst Zulassung, Betrieb und Instandhaltung und damit auch die benötigten technischen Informationen. Neben europäischen und nationalen Vorgaben können Anforderungen des Betreibers, der Infrastruktur und des konkreten Projekts hinzukommen. Deshalb sollte früh feststehen, wo und unter welchen Bedingungen das Fahrzeug eingesetzt wird. Die Dokumentation muss anschließend die gewählte Konfiguration und die dafür geltenden Anforderungen nachvollziehbar abbilden.
Wir melden uns so schnell wie möglich bei Ihnen.

