
Verständliche, konsistente und regulatorisch sichere Produktinformationen – kothes und eDok verbinden Medizintechnik- mit Informationskompetenz.
Die Technische Dokumentation für Medizinprodukte ist ein wichtiger Bestandteil der Produktsicherheit. Produktbegleitende Informationen müssen gerade in der Medizintechnik verständlich, vollständig und konsistent sein. Zweckbestimmung, Risikomanagement, Usability, Kennzeichnung und Gebrauchsanweisung müssen zusammenpassen. Änderungen am Produkt oder an der Software können deshalb mehrere Dokumente, Sprachfassungen und Freigaben betreffen.
Mit eDok gehört ein spezialisierter Medizintechnik-Dienstleister zur kothes Gruppe. Gemeinsam unterstützen wir Sie bei der Erstellung und Pflege Ihrer Informationen. Dazu verbinden wir regulatorisches Verständnis mit redaktioneller Umsetzung, Übersetzung und passenden Lösungen für strukturierte Inhalte und digitale Bereitstellung.
Die Technische Dokumentation für ein Medizinprodukt umfasst verschiedene Inhalte, Nachweise und Freigabestände. Entscheidend ist, dass alle Informationen eindeutig zugeordnet, aktuell und über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg nachvollziehbar sind. Informationen aus Entwicklung, Risikomanagement, Regulatory Affairs und Produktmanagement müssen in Kennzeichnung und Gebrauchsanweisung richtig zusammenwirken. kothes und eDok bündeln dafür spezialisierte Medizintechnik-Erfahrung mit skalierbaren Leistungen für die Technische Dokumentation, Übersetzung und das Informationsmanagement.
Wir richten Inhalt und Struktur an Ihrem Produkt, seiner Zweckbestimmung und den festgelegten regulatorischen Anforderungen aus. Relevante Quellen und Nachweise werden nachvollziehbar in die redaktionelle Arbeit einbezogen.
Wir bereiten komplexe Produktinformationen für die vorgesehenen Anwender und Nutzungssituationen auf. Sicherheitshinweise, Handlungsanweisungen und Produktfunktionen stehen dabei in einem konsistenten Gesamtzusammenhang.
Produktvarianten, neue Softwarestände und aktualisierte Risikoinformationen können mehrere Inhalte und Sprachen betreffen. Klare Gültigkeiten und Freigaben helfen, alle betroffenen Informationen aktuell zu halten.
Wir passen Sprache, Terminologie, Symbole und weitere marktbezogene Inhalte an die Anforderungen des jeweiligen Ziellandes an. Geregelte Übersetzungs- und Freigabeprozesse sorgen dafür, dass Gebrauchsanweisung, Softwaretexte und Kennzeichnung konsistent bleiben.

„Wir sind ein international tätiges Unternehmen im Bereich der Medizintechnik. Sicherheit und damit auch Sprache spielt für uns eine wichtige Rolle. Unsere Produkte werden von vielen Menschen auf der ganzen Welt verwendet. Zu jedem guten Produkt gehört eine gute Gebrauchsanweisung. Damit die für eine sichere Anwendung erforderlichen Informationen korrekt in den jeweiligen Landessprachen „ankommen“, unterstützt uns die Firma kothes als langjähriger Partner bei unseren Übersetzungen im Bereich Technische Dokumentation."
Wolfgang Schümann
Leiter Entwicklung & Technische Dokumentation
AKS
„kothes hat sich bereits nach kurzer Zeit als verlässlicher Partner bewährt. Sowohl bei der Beratung als auch bei der kurzfristigen Übernahme von projektbezogenen Arbeiten.“
Berit Clausen
Head of Technical Documentation EMEA
Invacare International GmbH
„Es ist sehr hilfreich, dass wir bei kothes eine feste Ansprechpartnerin haben, die auch komplexe Projekte mit mehreren Beteiligten in verschiedenen Unternehmen zuverlässig und transparent steuert.“
Dr. Stephanie Thoennissen
Head of Business Development & Regulatory Affairs
PLASMACONCEPT AG

“We have been using kothes GmbH as our preferred Language Service Provider since 2018, and we are very satisfied with their work and highly recommend them for their translation and localisation expertise and professionalism. Our sophisticated and demanding target audience relies on up-to-date and accurate information in their local language, and kothes delivers the goods!”
John Bayley
Technical Content Manager
Hamilton Company

„Wir sind ein international tätiges Unternehmen im Bereich der Medizintechnik. Sicherheit und damit auch Sprache spielt für uns eine wichtige Rolle. Unsere Produkte werden von vielen Menschen auf der ganzen Welt verwendet. Zu jedem guten Produkt gehört eine gute Gebrauchsanweisung. Damit die für eine sichere Anwendung erforderlichen Informationen korrekt in den jeweiligen Landessprachen „ankommen“, unterstützt uns die Firma kothes als langjähriger Partner bei unseren Übersetzungen im Bereich Technische Dokumentation."
Wolfgang Schümann
Leiter Entwicklung & Technische Dokumentation
AKS
„kothes hat sich bereits nach kurzer Zeit als verlässlicher Partner bewährt. Sowohl bei der Beratung als auch bei der kurzfristigen Übernahme von projektbezogenen Arbeiten.“
Berit Clausen
Head of Technical Documentation EMEA
Invacare International GmbH
eDok ist der spezialisierte Medizintechnik-Dienstleister innerhalb der kothes Gruppe. Das Team bringt regulatorische und redaktionelle Erfahrung für Medizinprodukte ein. Kunden können diese Spezialisierung mit dem breiten Leistungsspektrum von kothes verbinden, beispielsweise mit Technischer Redaktion, Übersetzung, Systemberatung und digitaler Informationsbereitstellung. Medizintechnik-Anfragen werden gemeinsam qualifiziert und innerhalb der Gruppe an die passenden Fachleute übergeben.
Die Technische Dokumentation für ein Medizinprodukt ist der umfassende Nachweisbestand des Herstellers. Sie beschreibt das Produkt und seine Zweckbestimmung und enthält unter anderem Unterlagen zu Entwicklung, Risikomanagement, Verifizierung, Validierung sowie zur Überwachung nach dem Inverkehrbringen. Die Gebrauchsanweisung ist dagegen eine produktbegleitende Information für Anwender. Sie erklärt die vorgesehene Verwendung und vermittelt die dafür notwendigen Sicherheits- und Handlungsinformationen. Die Gebrauchsanweisung bildet einen Teil der Technischen Dokumentation für ein Medizinprodukt.
Die konkreten Anforderungen hängen vom Produkt, von seiner Zweckbestimmung, Risikoklasse, Zielgruppe und den vorgesehenen Märkten ab. In der MDR finden sich grundlegende Anforderungen an die mit dem Produkt gelieferten Informationen insbesondere in Anhang I, Kapitel III. Dazu gehören je nach Produkt beispielsweise Angaben zur Identifikation, Zweckbestimmung, sicheren Anwendung, Installation, Wartung, Aufbereitung, zu Kontraindikationen und Restrisiken. Zusätzlich können produktspezifische Normen und nationale Sprachanforderungen relevant sein.
Die Gebrauchsanweisung ist Teil der Risikokontrolle. Risiken, die nicht durch konstruktive oder technische Maßnahmen ausreichend beherrscht werden können, müssen in der Gebrauchsanweisung in geeigneter Form berücksichtigt werden. Warnungen und Sicherheitshinweise sollten deshalb aus dem Risikomanagement ableitbar sein. Umgekehrt müssen neue Erkenntnisse aus Entwicklung, Usability, Reklamationen oder Marktbeobachtung daraufhin geprüft werden, ob die Gebrauchsanweisung angepasst werden muss. Pauschale Warnhinweise ohne konkreten Bezug ersetzen keine abgestimmte Risikobetrachtung.
Die Risikoklasse beeinflusst das Konformitätsbewertungsverfahren und den Umfang, in dem eine Benannte Stelle einbezogen wird. Die grundlegende Pflicht zu einer nachvollziehbaren Technischen Dokumentation besteht jedoch für alle Medizinprodukte. Welche Nachweise, Bewertungen und produktbegleitenden Informationen konkret erforderlich sind, hängt nicht nur von der Klasse ab. Auch Zweckbestimmung, Produkteigenschaften, Anwendungsdauer, Invasivität und weitere Klassifizierungsmerkmale spielen eine Rolle.
Bei Software als Medizinprodukt müssen neben Zweckbestimmung und Risikoklassifizierung auch Softwarearchitektur, Entwicklungslebenszyklus, Verifizierung, Validierung und relevante Risiken nachvollziehbar dokumentiert werden. Änderungen an Funktionen, Benutzeroberfläche oder Algorithmen können Auswirkungen auf Risikomanagement, Usability und Gebrauchsanweisung haben. Entscheidend ist außerdem, dass die gültige Dokumentation eindeutig dem jeweiligen Softwarestand zugeordnet werden kann. Welche Normen und Nachweise anzuwenden sind, hängt von der konkreten Software und ihrer medizinischen Funktion ab.
Eine Aktualisierung kann notwendig werden, wenn sich Zweckbestimmung, Funktionen, Bedienabläufe, Sicherheitsinformationen, Softwarestände oder regulatorische Anforderungen ändern. Auch Erkenntnisse aus Reklamationen, Vigilanz, Marktbeobachtung und Post-Market Surveillance können Anpassungen auslösen. Vor einer Änderung sollte geprüft werden, welche Dokumente, Kennzeichnungen, Sprachfassungen und bereits ausgelieferten Produkte betroffen sind. Freigabe und Gültigkeit der neuen Fassung müssen nachvollziehbar geregelt sein.
Die erforderlichen Sprachen richten sich nach den Märkten, in denen das Produkt bereitgestellt wird, und nach den jeweiligen nationalen Vorgaben. Fachbegriffe, Warnhinweise, Symbole und die Zweckbestimmung müssen über alle Sprachfassungen hinweg konsistent bleiben. Dafür sind freigegebene Terminologie, qualifizierte Übersetzungsprozesse und dokumentierte Prüfungen wichtig. Wenn Inhalte geändert werden, muss außerdem nachvollziehbar sein, welche Sprachversionen betroffen sind und erneut freigegeben werden müssen.
Elektronische Gebrauchsanweisungen sind für bestimmte Medizinprodukte und unter festgelegten Voraussetzungen möglich. Maßgeblich sind neben MDR bzw. IVDR insbesondere die jeweils anwendbaren Vorgaben für elektronische Gebrauchsanweisungen. Hersteller müssen zunächst prüfen, ob eine elektronische Bereitstellung für das Produkt und seine vorgesehenen Anwender überhaupt zulässig ist. Auch Zugriff, Verfügbarkeit, Versionsstand, Datenschutz und die Möglichkeit einer gedruckten Fassung müssen berücksichtigt werden.
Wir melden uns so schnell wie möglich bei Ihnen.

